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Hinweise zu ätherischen Ölen
praktisches Duftwissen

Qualität

Die Qualität eines ätherischen Öles erkennen Sie bereits anhand der Angaben auf dem Fläschchen. Wichtige Angaben sind:

  • Bezeichnung der Ursprungspflanze, der botanische Name und der Chemotyp, der Aufschluss über die genaue Zusammensetzung und so auch die AusprÄgung des Duftes gibt - Besp.: Rosmarin, Rosmarinus officinalis, cineol
  • "100% naturreines ätherisches Öl" mit dem Zusatz "kba" für kontrolliert biologischen Anbau, "demeter" oder "WS" für Wildsammlung. Wenn Sie keinen Zusatz finden, stammt das Pflanzenmaterial aus konventionellem Anbau.
  • Herkunftsland
  • Gewinnungsverfahren, etwa Wasserdampfdestillation, Kaltpressung, Extraktion
  • Pflanzenteile wie Blätter, Blüten, Zweige, Wurzel, Samen, Schale, aus denen das ätherische Öl gewonnen wurde
  • Duftentfaltung

    Bei der Herstellung einer Mischung aus ätherischen Ölen oder einer duftenden Emulsion, etwa ein Körperöl, sollten Sie eine "Reifezeit" von mindestens einer Woche beachten. Diese Zeit benötigt der Duft für seine Entfaltung. Beim Auftragen einer duftenden Hautpflege reagieren deren Komponenten mit den auf der Haut befindlichen Stoffen. Ein Teil der Duftmoleküle wird von der Haut aufgenommen, der andere verteilt sich in der Luft. Ein Duft verändert sich im Kontakt mit der Haut so lange bis er nicht mehr wahrnehmbar ist.

    Lagerung und Haltbarkeit

    Durch den Kontakt mit Sauerstoff, Licht und Wärme verringert sich die Haltbarkeit der leicht flüchtigen ätherischen Öle. Die Fläschchen sollten deshalb gut verschlossen an einem kühlen und dunklen Ort aufbewahrt werden. Zitrusöle, die aus der mechanischen Pressung der Schalen gewonnen werden, besitzen mit rund einem Jahr die kürzeste Haltbarkeitsdauer. Mit Hilfe von Wasserdampfdestillation hergestellte ätherische Öle sind in der Regel deutlich länger haltbar. Das aus Rosenblüten gewonnene ätherische Öl etwa steigt mit dem Fortschreiten des Reifeprozesses sogar im Wert. Es besitzt eine Haltbarkeit von etwa zehn Jahren.

    Allergische Reaktionen und Unverträglichkeiten

    Ätherische Öle sind hochkonzentrierte und wirksame Substanzen. Aufgrund ihrer vielfältigen Inhaltsstoffe können sie im Kontakt mit Haut und Schleimhäuten eine allergische Reaktion auslösen. Ätherische Öle sollten aus diesem Grund nicht unverdünnt auf die Haut aufgetragen werden. Kopfschmerzen, das Tränen der Augen oder Niesen können Anzeichen einer UnvertrÄglichkeit von Inhaltsstoffen bestimmter Düfte sein. Informieren Sie sich deshalb vor der Verwendung von ätherischen Ölen bei einer fachkundigen Person nach der angemessenen Dosierung für die von Ihnen gewählte Anwendungsform.

    Die therapeutische Anwendung ätherischer Öle ist in Deutschland Ärzten und Heilpraktikern vorbehalten.

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